PM: Ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen als Naturschutzgebiet und Gedenkort erhalten.

Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen

PM: Ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen als Naturschutzgebiet und Gedenkort erhalten.

Zum Antrag der Grünen Bundestagsfraktion erklärt Konstantin von Notz, schleswig-holsteinischer Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen:

„So schlimm und verheerend Grenze und Mauer waren, so erfreulicher ist das zusammenhängende Grüne Band, dass sich dort nun durch Deutschland und Europa zieht. Wir sollten dieses Band als Erinnerung an die schlimme Teilung unseres Landes, unseres Kontinentes und der Welt erhalten und den einmaligen Lebensraum für Tiere und Arten schützen. Unser Ziel ist die Weiterentwicklung – sowohl als Leuchtturm für den Naturschutz als auch als Erinnerungsort.“

Das grüne Band erstreckt sich neben Deutschland durch 23 weitere Staaten und ist über 12.500 km lang, davon liegen annähernd 1400 km auf deutschen Boden. Wo früher der Todesstreifen die Menschen trennte, verbindet heute das gemeinsame Engagement für die Natur und das Geschichtsbewusstsein. Schon jetzt ist das grüne Band Heimat für circa 1200 gefährdete Tier- und Pflanzenarten.

Hier finden Sie den entsprechenden Antrag der Grünen Bundestagsfraktion

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