Zu der antisemitischen Tat in Hamburg, sagt Konstantin v. Notz:

Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen

Zu der antisemitischen Tat in Hamburg, sagt Konstantin v. Notz:

Die jüngste Tat in Hamburg rund ein Jahr nach dem schrecklichen Anschlag von Halle ist unerträglich und beschämend. Sie muss umfassend aufgeklärt werden. Ressentiments gegen Juden, offener Antisemitismus und derartige Angriffe nehmen spürbar zu. Die Bundesregierung muss sich mit aller Entschlossenheit dieser dramatischen Problematik annehmen. Wir erinnern mit Nachdruck daran, dass noch immer nicht alle Forderungen des interfraktionell im Deutschen Bundestag Anfang 2018 verabschiedeten Antrags „Antisemitismus entschlossen bekämpfen“ umgesetzt wurden. Der Rechtsstaat muss alles daran setzen, jüdisches Leben in Deutschland besser und entschlossener zu schützen. Antisemitische Ressentiments, auch die aus der Mitte der Gesellschaft, und krude Verschwörungstheorien müssen ernstgenommen und ihnen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln begegnet werden. Denn auf rassistische Hetze und Judenhass folgen immer auch schreckliche Taten.