PM: Fischtreppe – Zuständigkeiten endlich klar, dringendes Handeln gefragt!

Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen

PM: Fischtreppe – Zuständigkeiten endlich klar, dringendes Handeln gefragt!

Zu dem heute erschienenen Presseartikel der Bergedorfer Zeitung zur Fischaufstiegsanlage in Geesthacht erklärt Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 10:

Es ist gut, dass endlich klar ist, wer für die Fischaufstiegsanlage in Geesthacht zuständig ist. Seit langem weisen wir auf die Verantwortung des Bundes, vor allem des Bundesverkehrsministeriums, hin.

Die Zusammenarbeit mit dem Ministerium gestaltet sich dabei leider äußerst schwierig. Wiederholt haben wir angefragt, ob Vertreter des Hauses von Minister Andreas Scheuer bei Vor-Ort-Terminen die Positionen des Bundes erläutern können. Das zuständige Ministerium sah sich jedoch wiederholt nicht in der Lage, eine Ansprechperson zu entsenden.

Um noch einmal darauf hinzuweisen, dass das Land seinen Teil leisten will, der Bund jedoch in der Pflicht bleibt, sich schnellstmöglich um die Funktionsfähigkeit der Heberleitung zu kümmern, haben wir am Anfang der Woche eine Einladung für eine Podiumsdiskussion zur Geesthachter Fischtreppe am 18. März 2020 an das Ministerium verschickt – und erneut eine lapidare Absage erhalten. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass es noch gelingt, die Hausleitung davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, sich der Diskussion vor Ort zu stellen.

Zu unserer digitalen Veranstaltung am 18. März 2020 hat SH-Umweltminister Jan Philipp Albrecht seine Teilnahme bereits zugesagt. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Naturschutzverbände wollen wir der Frage nachgehen, wie es schnellstmöglich zu einer Verbesserung kommen kann. Auch SPD-MdB Nina Scheer haben wir eingeladen, denn schließlich geht es darum, parteiübergreifend nach bestmöglichen Lösungen zu suchen.

Die Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Herzogtum Lauenburg, Laura Schwabe, ergänzt:

„Ich freu mich auf die Möglichkeit eines Austauschs zu diesem wichtigen Thema und bin optimistisch, dass es noch gelingt, die Bundesebene zu einer Teilnahme zu überreden.“